Our worldwide projects

 
 

Bauvermessung

Kraftwerk Stanzertal, Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt4/2013 - laufend
Länge Triebwasserwegca. 5,4 km
LeistungenNetzmessungen, Bauvermessung, Maschinensteuerung, geotechnische Messungen
Kunde / Bauherr

Wasserkraftwerk
Stanzertal GmbH


ARGE KW Stanzertal 

OESTU-STETTIN/Hinteregger

Projektbeschreibung

Das Projekt Wasserkraftwerk Stanzertal umfasst die Errichtung eines Fensterstollens, einen ca. 5,4 km langen Triebwasserweg mit Druckstollen, Einlaufstollen, Lotschacht und Flachstrecke, ein Wasserschloss, sowie die Durchführung einer Rohrpressung für das im Eingangsbereich des Einlaufstollens befindliche Stahlbetonrohr DN2400 zur Unterquerung der ÖBB-Trasse, als auch des Gondebachtunnels der S 16 Arlberg-Schnellstraße. 

Die für dieses umfangreiche Projekt zu erbringenden Vermessungsleistungen von Dibit Messtechnik GmbH beinhalten unter anderem:  

Projektvorbereitung und Tunnelnetz: GPS Netzmessung, Absteckung von Voreinschnitt und Portalen Fensterstollen, Wasserschloss und Flachstrecke, tägliche Netzmessung 

Geotechnische Messungen, Durchführung und Auswertung der geodätischen 3D- Verformungsmessungen Über- und Untertage

konventioneller Vortrieb: Vortriebssteuerung mittels dibit MLS, Absteckung sämtlicher Einbauten, Nischen und Aufweitungen, Profilkontrollen der Außenschale

TBM Vortrieb: Maschinensteuerung mit dem System TAUROS

Vermessung Innenausbau, z.B. Absteckung Betonsohle und sämtlicher Einbauten, sowie Profilkontrolle Innenschale

Monitoring Gondebachtunnel: mit dem dibit AMS (Automatisches Monitoring System) inkl. Speicherung, Auswertung und Visualisierung der Messdaten

Beweissicherung Moltertobeltunnel: Tunnelscanneraufnahmen, Geophone

Sonstige Vermessungsarbeiten: Vorbereitungen zum Einbau des Entlüftungsrohres und des Portalbauwerks Fensterstollen

Wasserkraftwerk Nant de Drance - Schachtbau, Schweiz

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt5/2013 - laufend
Schachttiefe2x ca. 400 m
LeistungenTunnelscanner-Volldokumentation, Bauvermessung
Kunde / BauherrBVH Schächte Nant de Drance
Groupement Marti Implenia
Le Châtelard, CH-1925 Finhaut

Projektbeschreibung

Geliefert wird eine vollflächige Profilkontrolle für das Wasserkraftwerk Nant de Drance:

Im Zuge der Errichtung des Wasserkraftwerkes Nant de Drance in der Schweiz ist die Abtäufung von zwei ca. 400 m tiefen Schächten geplant. Die Bauarbeiten gliedern sich in drei Abschnitte, die Pilotbohrung für das "Raise-Boring", das "Raise-Boring" und das bergmännische Abtäufen des Schachtes. Zusätzlich zur konventionellen Methode mittels optischer Schachtlotung soll der Rohausbruch und der Spritzbeton mit einem Tunnelscanner vollflächig aufgenommen werden. Das so erhaltene 3D Modell bietet in weiterer Folge die Möglichkeit Profilkontrollen durchzuführen und Überprofile zu dokumentieren.
Arbeitsschritte der Tunnelscannermessungen:
Schritt 1: Vom örtlichen Vermesser werden 2 mal pro Woche Fixpunkte unterhalb der Arbeitsbühne an der Schachtoberfläche installiert und eingemessen. Für jeden aufzunehmenden Abschlag stehen diese 4 Fixpunkte zur Referenzierung der Tunnelscanner-Aufnahmen zur Verfügung.
Schritt 2: Aufnahme des Ausbruchs mittels dibit Tunnelscanner LSC 4300-SRs. Das Aufnahmesystem wird ca. in der Schachtmitte vom Vortriebspersonal positioniert und der Aufnahmevorgang am Laserscanner gestartet. Bei den Aufnahmen muss vom jeweils messenden Vortriebspersonal darauf geachtet werden, dass die Fix-Punkte während der Aufnahme vom Scanner aus gut sichtbar sind.
Schritt 3: Übermittlung der Daten und Auswertung. Die Messdaten werden ins Dibit Messtechnik GmbH Büro  Innsbruck übertragen und ausgewertet. Die Ergebnisse werden innerhalb von 24 Stunden zur weiteren Verwendung des AG auf dem ftp-Server abgelegt.
 

Schulbergtunnel - Deutschland

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt4/2011 - 12/2012
Tunnellänge1400 lfm
AutobahntunnelDoppelröhre mit je zwei Fahrstreifen pro Röhre
Leistungenvier Vortriebe gleichzeitig, geotechnische Messungen, Vortriebssteuerung, Bauvermessung, Tunnelscanning
Kunde / BauherrBeMo Tunnelling GmbH
Bernhard-Höfel-Str. 11
6020 Innsbruck, Austria

Projektbeschreibung

Der Schulbergtunnel wird im Zuge des Neubaus der BAB A 44 Kassel - Herleshausen errichtet und liegt zwischen den Anschlußstellen Hessisch Lichtenau West und Hessisch Lichtenau Ost. Die Ausführung ist als Doppelröhre mit je zwei Fahrstreifen pro Röhre vorgesehen. Beide Röhren werden über zwei Querschläge miteinander verbunden.

Die vermessungstechnischen Tätigkeiten umfassen die tägliche Durchführung, die Auswertung und die Darstellung der geotechnischen Verformungsmessung  bei gleichzeitig vier Vortrieben. Das Vortriebssteuersystem wird regelmäßig umgebaut und die Koordinaten aktualisiert. Dazu werden auch die Vortriebspoliere auf das System eingeschult. Der Bereich Bauvermessung beinhaltet Profilkontrollen in allen Bauphasen mittels Theodolit und Laserscanner. Sämtliche Absteckungen während des Vortriebs und dem Innenschalenausbau werden durchgeführt. Das Messprogramm für die Netzmessungen besteht aus der parallelen Errichtung des untertägigen Festpunktfeldes mit dem Tunnelvortrieb und dessen Kontrolle.

Roppener Tunnel - Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt2006 - 2008
Tunnellängeca. 5.100 lfm
Autobahntunnel2-spurig mit Querschlägen zur ersten Röhre
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Leistungengeotechnische Messungen, Tunnelscaner-Volldokumentation, Netzmessung, Bauvermessung
Kunde / BauherrASFINAG
Baumanagement GMBH
Rotenturmstrasse 5-9
A 1011 Wien

Projektbeschreibung

Der Ausbau der 2. Röhre des Roppener Tunnels ist Teil des ASFINAG Tunnelausbauprogramms zur Hebung der Tunnelsicherheit. In diesem Programm werden einröhrige Autobahntunnels mit nur einer Tunnelröhre mit einer zweiten Tunnelröhre ausgestattet. Zwischen den beiden Röhren werden begehbare und befahrbare Querverbindungen hergestellt. Die bestehenden ersten Röhren werden adaptiert.
Geotechnische Messungen
Das Messprogramm der geologischen Messungen umfasst geodätische Überwachungsmessungen der Verformungen über und unter Tage sowie Extensometer- und Inklinometer-Messungen. Weiters wurden geodätische Überwachungsmessungen für die Gittermasten im Bereich der östlchen Lockergesteinsstrecke, die Bauwerke (Informationsgebäude, Zufahrtsbrücke zur B171), Verkehrsflächen und Kreisverkehrsanlage inkl. Kunstwerk beim Knoten Pitztal und die Autobahnbrücke vor dem West-Portal durchgeführt. Ebenso wurden die bestehenden Portalgebäude während der Bauarbeiten durch geodätische Messungen permanent überwacht.
Tunnelscanner Messungen
Das Messprogramm der Tunnelscanner Vollkokumentation umfasste die abschlagsbezogene Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale. Die Ergebnisse der Messungen wurden dem Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden geliefert.
Beweissicherung 1. Röhre und Portalgebäude
In der 1. Röhre wurde eine vollflächige Zustandsdokumentation inkl. 3D-Modell zur Beweissicherung erstellt. Vorhandene Schäden (Risse, Abplatzungen, Feuchtstellen, etc.) wurden erfasst und in einem datenbankbasierten Tunnelinformationssystem kartiert. Während der Bauausführung wurden in den Portalbereichen weitere Folgemessungen durchgeführt.
Netzkontrollmessungen
Das Messprogramm für die Netzmessungen bestand aus der parallelen Errichtung des untertägigen Festpunktfeldes mit dem Tunnelvortrieb und dessen Kontrolle. Zudem wurde während den Stillstandzeiten zu Ostern und zu Weihnachten das untertägige Festpunktfeld mittels Tunnelhauptkontrollmessungen überprüft und die erforderlichen Korrekturen angebracht.
Bauvermessung
Im Rahmen der Bauvermessung wurden sämtliche Absteckungs- und Kontrollmessungen durchgeführt. Diese Leistungen waren jedoch Inhalt des Auftrages mit der bauausführenden Unternehmung ARGE Tunnel Roppen.

Katschbergtunnel - Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt2005 - 2007
Tunnellänge5.400 lfm
Autobahntunnel2-spurig mit Querschlägen zur ersten Röhre
LeistungenBauvermessung, Netzmessung, ca. 5.000 m² Betondeckungsmessung
Kunde / BauherrARGE
Alpine-Mayreder
Beton- und Monierbau Jäger
Alte Bundesstraße 10
A 5071 Wals

Projektbeschreibung

Der Ausbau der 2. Röhre des Katschberg Tunnels ist Teil des ASFINAG Tunnelausbauprogramms zur Hebung der Tunnelsicherheit. In diesem Programm werden Autobahntunnels mit nur einer Tunnelröhre mit einer weiteren Tunnelröhre ausgestattet. Zwischen den beiden Röhren werden begehbare und befahrbare Querverbindungen hergestellt.
Ausgehend von den bereits aufgefahrenen Portalbereichen durchörtert der Tunnel ausschließlich Festgestein. Dabei sind zwei bereits vorhandene Kavernen anzufahren. Die Strosse und die Querverbindungen sind nach dem Kalottendurchschlag aufzufahren.
Die Vortriebsvermessung erfolgt je Vortrieb mit einem Motorlaser System. Die Absteckdaten für das Bohrwagensteuersystem BEVER sind zu berechnen und auf dem Bohrwagen einzuspielen. Die Querverbindungen werden mit Richtlaser oder Pendel aufgefahren.
Die Netzmessungen erfolgten während der Weihnachtsfeiertage und der Osterfeiertage.
Die Absteckung des Innenausbaus und des Straßenbaues erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber möglichst zeitnah.

Während der Herstellung der Tunnelzwischendecke ergab eine stichprobenartige Prüfungen der Betondeckung an vereinzelten Stellen Unterschreitungen der Mindestbetondeckung.
Ein verdichtetes Messprogramm mit einem Ferroscanner liefert ein möglichst genaues Bild der tatsächlichen Betondeckung. Das verdichtete Messprogramm erfordert mindestens einen Messwert je m2 Zwischendecke. Der eingesetzte Ferroscanner liefert bis zu 50 Messwerte je m2, weil dieser die Messwerte in Streifen kontinuierlich aufzeichnet. Damit kann ein wesentlich besseres Bild der tatsächlichen Verhältnisse geliefert werden. Die einzelnen Messtreifen werden im Abstand von ca. 1 m angeordnet und auf die gesamte Länge aufgezeichnet. Die Messung wir von einer fahrbaren Arbeitsbühne aus ausgeführt.

Arbeitsausführung in Arbeitsgemeinschaft.

TYPO3 Agentur Tirol