Geotechnische Messung

Tunnel Götschka - Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt11/2011 - 7/2016 (geplant)
Tunnellängeca. 4.400 lfm
Schnellstraßentunnelzwei-, bzw. dreispurig mit Aufweitungen und Querschlägen
Leistungengeodätische Verformungsmessungen, Ortsbestimmung von Wasserzutritten, Tunnelscanner-Volldokumentation, Vortrieb sowie Abdichtung/Innenschale
Kunde / BauherrASFINAG
Bau Management GmbH Modecenterstraße 16
1030 Wien

Projektbeschreibung

Der 4,4 km lange Tunnel Götschka ist Teil des Neubaus der S 10 Mühlviertler Schnellstraße, ein wichtiges Verkehrsinfrastrukturprojekt von regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Er verläuft in Süd - Nord Erstreckung und wird Aufgrund der topografischen Verhältnisse als „Steigungstunnel“ mit einer Längsneigung von 3,6 % ausgeführt, wobei die „Bergröhre“ dreistreifig und die der Weströhre 2-streifig ausgebildet wird.

Die vermessungstechnischen Dienstleistungen über Tage bestehen in der Ausführung der geotechnischen Messungen inkl. Tunnelscanneraufnahmen, sowie der Ortsbestimmung größerer Wasserzutritte gem. WR-Bescheid für das Tunnelprojekt. Die geodätischen Verformungsmessungen erfolgen direkt an den Böschungssicherungen sowie am anliegenden Gelände. Zusätzlich werden im Gelände Vertikalinklinometer errichtet und Ankerkraftmessungen an ausgewählten vorgespannten Ankern vorgenommen. Inklinometermessungen ober Tage werden als Ergänzung zu baustellenbegleitenden untertägigen Messungen durchgeführt.

Der Vortrieb der beiden Tunnelröhren erfolgt im zyklischen Vortrieb weitestgehend im Sprengverfahren der neuen österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT). Die geotechnischen Messungen unter Tage erfolgen mittels geodätischer Verformungsmessung, örtlich mittels Messanker und Ankerkraftmessungen. Der Tunnelscanner wird zur Volldokumentation der 4 Vortriebe (Nord/Süd) inkl. Aufweitungen, Querschläge, etc. eingesetzt.
Weiters ist nach Beendigung der Vortriebsarbeiten in den Hauptröhren eine Tunnelscanner Volldokumentation für den Abdichtungsuntergrund und die Innenschale bis zum Ende des Einbaus der Innenschalen durchzuführen.
Außerdem  werden spezifische Messgeräte wie hydraulische Druckgeber, Dehnungsaufnehmer, Gleitmikrometer bereitgestellt und installiert.

Die Durchführung der Vermessungsleistungen erfolgen für folgendenTeilbereiche:

  • Vortriebsarbeiten Hauptröhren inkl. Aufweitungen, Querschläge, etc. im Durchlaufbetrieb
  • geotechnische Aufnahmen der Voreinschnitte Nord/Süd
  • Massenaufnahme Abdichtungsuntergrund und Innenschale in den Hauptröhren und Querschlägen.


Das Projekt wird als ARGE Pyöry Infra GmbH / Dibit Messtechnik GmbH durchgeführt.

Sondierstollen Klasgarten, Österreich

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum

2/2011 - 10/2011 (ÖSTU_Stettin)

10/2012 (TIWAG)

Aufzunehmende Längeca. 777 lfm
LeistungenBauvermessung, geotechnische Messung, geodätische Messung, Netzmessung
Kunde/Bauherr

Östu-Stettin
Hoch- und Tiefbau Gmbh
Münzenbergstraße 38,
8700 Leoben, Austria

Projektbeschreibung

Im Zuge der Projektierung zum Ausbau Kaunertal wurden auch die Auswirkungen einer allfällig geänderten Betriebsführung des Speichers Gepatsch untersucht. Durch den Bau eines Sondierstollens auf der orografisch rechten Seite des Kraftwerks Kaunertal, im Speicherhang Klasgarten, sollte die Ausformung dieses Kriechhanges genauer untersucht werden, um durch die erhaltenen Aufschlüsse das geologische Modell zu detaillieren und darüber hinaus durch installierten Seilextensometer und anderen Messeinrichtungen die Überwachung dieses Speicherhanges zu heben.
Die Vermessungsdienstleistungen für Voreinschnitt und Tunnelnetz umfassten das Erstellen eines Vermessungskonzeptes, die Überprüfung des vom AG an den AN übergebenen bestehenden Vermessungsnetzes, die Sicherung, Fortführung und Verdichtung des Festpunktfeldes, die Projektdefinition (Achsen und Profile), die Absteckung Voreinschnitt und Portale, der Aufbau und die kontinuierliche Erweiterung des Vortriebsnetzes, sowie laufende Netzmessung ca. alle 200 m.
Im Bereich geotechnische Messungen wurden von Dibit Messtechnik GmbH sowohl geodätische als auch geotechnische Messungen durchgeführt und ausgewertet. Die Vortriebssteuerung erfolgte mittels Motorlaser-System, sämtliche Nischen und Aufweitungen wurden abgesteckt sowie eine Profilkontrolle durchgeführt. Nach Auswertung der Ergebnisse wurden entsprechende Abstichskizzen erstellt.
Vom Rohplanum des Geländes wurden für die Volumsbestimmung des Ausbruchmaterials geodätische Aufnahmen erstellt und ausgewertet, im Anschluß wurden die Vermessungsergebnisse visualisiert und eine Volumsberechnung durchgeführt.

Bebenrothtunnel

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum7/2010 - 9/2011
Tunnellänge1.030 lfm
Eisenbahntunnel2. Röhre eingleisig mit einem Querschlag
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscannermessung, Netzmessung, Bauvermessung
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb / SEM
Kunde/Bauherr

BeMo Tunnelling GmbH

Niederlassung West
Wahrbrink 10
D-59368 Werne

Projektbeschreibung


Der 135 Jahre alte, 935 Meter lange Bebenroth-Tunnel an der Strecke Göttingen – Eichenberg – Bebra muss erneuert werden. Zunächst wird eine neue 1.030 m lange Tunnelröhre parallel zum alten Tunnel gebaut. Während die Züge ab 2013 durch den neuen Tunnel fahren, wird der alte Tunnel saniert. Ab 2014 werden die Züge jeweils auf einem Gleis durch den alten und den neuen Tunnel rollen.
Das Messprogramm der geotechnischen Messungen umfasst geodätische Überwachungsmessungen der Verformungen über und unter Tage. Weiters wird der der Alte Bebenrothtunnel durch ein automatisiertes Monitoring überwacht. Dieses System wird durch das Personal vor Ort betreut.
Das Messprogramm der Tunnelscanner Volldokumentation umfasst die abschlagsbezogene Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale. Die Ergebnisse der Messungen wurden dem Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden geliefert.
Im alten Bebenrothtunnel wurde eine vollflächige Zustandsdokumentation inkl. 3D-Modell zur Beweissicherung erstellt. Während der Bauausführung werden weitere Folgemessungen durchgeführt.
Das Messprogramm für die Netzmessungen bestand aus der parallelen Errichtung des untertägigen Festpunktfeldes mit dem Tunnelvortrieb und dessen Kontrolle.
Im Rahmen der Bauvermessung werden sämtliche Absteckungs- und Kontrollmessungen, wie Voreinschnitte, Querschläge u.ä. durchgeführt.

Tauern Tunnel 2. Röhre -Österreich

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum9/2006 - 2011
Tunnellängeca. 6.500 lfm
Autobahntunnel2-spurig mit Querschlägen zur 1. Röhre
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscannerdokumentation, Netz-/Kontrollmessung
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Kunde/BauherrASFINAG
Baumanagement GmbH
Rotenturmstraße 5-9
A 1011 Wien

Projektbeschreibung

Der Ausbau der 2. Röhre des Tauern Tunnels ist Teil des ASFINAG Tunnelausbauprogramms zur Hebung der Tunnelsicherheit. In diesem Programm werden Autobahntunnels mit nur einer Tunnelröhre mit einer weiteren Tunnelröhre ausgestattet. Zwischen den beiden Röhren werden begehbare und befahrbare Querverbindungen hergestellt. Die bestehenden 1. Röhren werden adaptiert und mit zusätzlichen Abstellnischen ausgestattet.
Der Tunnel führt sowohl durch Lockermaterial als auch durch Festgestein, welches mit Störzonen durchsetzt ist. Das Messprogramm der geotechnischen Messungen umfasst geodätische Verformungsmessungen über und unter Tage sowie Extensometer Messungen. Das Messprogramm der Tunnelscanner Messungen umfasst die Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale. Das Messprogramm der Kontrollmessungen umfasst die Durchführung von übertätigen und untertätigen Netzmessungen.

Arbeitsausführung in Arbeitsgemeinschaft.

Roppener Tunnel - Österreich

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum2006 - 2008
Tunnellängeca. 5.100 lfm
Autobahntunnel2-spurig mit Querschlägen zur 1. Röhre
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscanner-Volldokumentation, Netzmessung, Bauvermessung
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Kunde/Bauherr

ASFINAG
Baumanagement GMBH
Rotenturmstrasse 5-9
A 1011 Wien

Projektbeschreibung

Der Ausbau der 2. Röhre des Roppener Tunnels ist Teil des ASFINAG Tunnelausbauprogramms zur Hebung der Tunnelsicherheit. In diesem Programm werden einröhrige Autobahntunnels mit nur einer Tunnelröhre mit einer zweiten Tunnelröhre ausgestattet. Zwischen den beiden Röhren werden begehbare und befahrbare Querverbindungen hergestellt. Die bestehenden ersten Röhren werden adaptiert.
Geotechnische Messungen
Das Messprogramm der geologischen Messungen umfasst geodätische Überwachungsmessungen der Verformungen über und unter Tage sowie Extensometer- und Inklinometer-Messungen. Weiters wurden geodätische Überwachungsmessungen für die Gittermasten im Bereich der östlchen Lockergesteinsstrecke, die Bauwerke (Informationsgebäude, Zufahrtsbrücke zur B171), Verkehrsflächen und Kreisverkehrsanlage inkl. Kunstwerk beim Knoten Pitztal und die Autobahnbrücke vor dem West-Portal durchgeführt. Ebenso wurden die bestehenden Portalgebäude während der Bauarbeiten durch geodätische Messungen permanent überwacht.
Tunnelscanner Messungen
Das Messprogramm der Tunnelscanner Vollkokumentation umfasste die abschlagsbezogene Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale. Die Ergebnisse der Messungen wurden dem Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden geliefert.
Beweissicherung 1. Röhre und Portalgebäude
In der 1. Röhre wurde eine vollflächige Zustandsdokumentation inkl. 3D-Modell zur Beweissicherung erstellt. Vorhandene Schäden (Risse, Abplatzungen, Feuchtstellen, etc.) wurden erfasst und in einem datenbankbasierten Tunnelinformationssystem kartiert. Während der Bauausführung wurden in den Portalbereichen weitere Folgemessungen durchgeführt.
Netzkontrollmessungen
Das Messprogramm für die Netzmessungen bestand aus der parallelen Errichtung des untertägigen Festpunktfeldes mit dem Tunnelvortrieb und dessen Kontrolle. Zudem wurde während den Stillstandzeiten zu Ostern und zu Weihnachten das untertägige Festpunktfeld mittels Tunnelhauptkontrollmessungen überprüft und die erforderlichen Korrekturen angebracht.
Bauvermessung
Im Rahmen der Bauvermessung wurden sämtliche Absteckungs- und Kontrollmessungen durchgeführt. Diese Leistungen waren jedoch Inhalt des Auftrages mit der bauausführenden Unternehmung ARGE Tunnel Roppen.

Ölbergtunnel -Italien

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum9/2004 - 5/2005
Tunnellängeca. 380 lfm
Straßentunnel2-spurig
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscannerdokumentation Spritzbeton, Netzmessung
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Kunde/Bauherr

Ingenieurbüro EUT GmbH
Dantestraße 132
I 39042 Brixen

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt "Umgehungstunnel Ölberg" wird ein steinschlaggefährdeter Abschnitt der Staatsstraße SS 508 Sterzing - Pfitsch zwischen dem Straßenkilometer 71,670 und 72,215 umfahren. Herzstück dieser Umfahrung ist der rund 380 m lange "Ölberg" Tunnel, der in bergmännischer Bauweise von beiden Portalen aus aufgefahren worden ist. In den Portalbereichen erfolgte der Tunnelvortrieb mit einem Ausbruchsquerschnitt von 77 m² zum Teil im Lockermaterial mit einer geringen Überlagerung von ca. 5 m.
Das Messprogramm der geotechnischen Messungen umfasst geodätische Verformungsmessungen über und unter Tage. Das Messprogramm der Tunnelscanner Messungen umfasst die Aufnahme des Spritzbetons.
Arbeitsausführung in Arbeitsgemeinschaft.

TYPO3 Agentur Tirol