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Neubau

Dovrebanen, Norwegen

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt2/2013 - 4/2014
Tunnellänge3x 0,6 km
Eisenbahntunnel2x zweispurig
1x zweigleisig
LeistungenTunnelscanner Volldokumentation
Bauvermessung
Netzmessung
Kunde / BauherrBeMo Tunnelling GmbH, Bernhard-Höfel-Str. 11, A-6020 Innsbruck
Statens Vegvesen, Postboks 8142 Dep, N-0033 Oslo
Jernbaneverket, Postboks 4350, N-2308 Hamar

Projektbeschreibung

Die Dovrebahn ist eine Bahnstrecke von Oslo nach Trondheim in Norwegen. Im Streckenabschnitt  Langset - Brohaug werd im FP1 eine Tunnelröhre neu errichtet. Parallel wird auch die Europastraße E6 zu einer Autobahn ausgebaut. Hier werden im Bereich des Eisenbahntunnels auch zwei Röhren für die Autobahn errichtet. Die Länge der Röhren beträgt rund 600 m. Die Vermessungsarbeiten am Molykkja Tunnel und den beiden Korslund Tunneln werden als Gemeinschaftsprojekt BeMo Tunnelling GmbH - Dibit Messtechnik GmbH durchgeführt. Von Dibit wird eine vollständige Aufnahme der Konstruktionsphasen Rohausbruch, Spritzbeton, Abdichtungsuntergrund und Innenschale durchgeführt.
Für dieses Bauvorhaben werden die Tunnelscanner-Systeme dibit LSC 4200-MR, sowie das neu entwickelte Scannersystem dibit FSC 5100-sF1 inkl. Hard- und Software zur Aufnahme, Auswertung, Visualisierung und Ergebnisdarstellung eingesetzt. Das Scannersystem dibit LSC 4200-MR ist um eine hochauflösende Digitalkamera ergänzt worden, womit die Erzeugung der texturierten 3D-Modellen in Echtfarben möglich wird.

Tunnel Götschka - Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt11/2011 - 07/2016
Tunnellängeca. 4.400 lfm
Schnellstraßentunnel2- bzw. 3-spurig mit Aufweitungen und Querschlägen
Leistungengeodätische Verformungsmessungen
Ortsbestimmung von Wasserzutritten
Tunnelscanner Volldokumentation
Vortrieb sowie Abdichtung / Innenschale
Kunde / BauherrASFINAG
Bau Management GmbH Modecenterstraße 16
1030 Wien

 

Projektbeschreibung

Der 4,4 km lange Tunnel Götschka ist Teil des Neubaus der S 10 Mühlviertler Schnellstraße, ein wichtiges Verkehrsinfrastrukturprojekt von regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Er verläuft in Süd - Nord Erstreckung und wird Aufgrund der topografischen Verhältnisse als „Steigungstunnel“ mit einer Längsneigung von 3,6 % ausgeführt, wobei die „Bergröhre“ dreistreifig und die der Weströhre 2-streifig ausgebildet wird.

Die vermessungstechnischen Dienstleistungen über Tage bestehen in der Ausführung der geotechnischen Messungen inkl. Tunnelscanneraufnahmen, sowie der Ortsbestimmung größerer Wasserzutritte gem. WR-Bescheid für das Tunnelprojekt. Die geodätischen Verformungsmessungen erfolgen direkt an den Böschungssicherungen sowie am anliegenden Gelände. Zusätzlich werden im Gelände Vertikalinklinometer errichtet und Ankerkraftmessungen an ausgewählten vorgespannten Ankern vorgenommen. Inklinometermessungen ober Tage werden als Ergänzung zu baustellenbegleitenden untertägigen Messungen durchgeführt.

Der Vortrieb der beiden Tunnelröhren erfolgt im zyklischen Vortrieb weitestgehend im Sprengverfahren der neuen österreichischen Tunnelbaumethode (NÖT). Die geotechnischen Messungen unter Tage erfolgen mittels geodätischer Verformungsmessung, örtlich mittels Messanker und Ankerkraftmessungen. Der Tunnelscanner wird zur Volldokumentation der 4 Vortriebe (Nord/Süd) inkl. Aufweitungen, Querschläge, etc. eingesetzt.
Weiters ist nach Beendigung der Vortriebsarbeiten in den Hauptröhren eine Tunnelscanner Volldokumentation für den Abdichtungsuntergrund und die Innenschale bis zum Ende des Einbaus der Innenschalen durchzuführen.
Außerdem  werden spezifische Messgeräte wie hydraulische Druckgeber, Dehnungsaufnehmer, Gleitmikrometer bereitgestellt und installiert.

Die Durchführung der Vermessungsleistungen erfolgen für folgendenTeilbereiche:

  • Vortriebsarbeiten Hauptröhren inkl. Aufweitungen, Querschläge, etc. im Durchlaufbetrieb
  • geotechnische Aufnahmen der Voreinschnitte Nord/Süd
  • Massenaufnahme Abdichtungsuntergrund und Innenschale in den Hauptröhren und
    Querschlägen
     

Das Projekt wird als ARGE Pyöry Infra GmbH / Dibit Messtechnik GmbH durchgeführt

Roppener Tunnel - Österreich

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum2006 - 2008
Tunnellängeca. 5.100 lfm
Autobahntunnel2-spurig mit Querschlägen
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscanner-Volldokumentation, Netzmessung, Bauvermessung
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Kunde/BauherrASFINAG Baumanagement GMBH, A-1011 Wien

Projektbeschreibung

Der Ausbau der 2. Röhre des Roppener Tunnels ist Teil des ASFINAG Tunnelausbauprogramms zur Hebung der Tunnelsicherheit. In diesem Programm werden einröhrige Autobahntunnels mit nur einer Tunnelröhre mit einer zweiten Tunnelröhre ausgestattet. Zwischen den beiden Röhren werden begehbare und befahrbare Querverbindungen hergestellt. Die bestehenden ersten Röhren werden adaptiert.

Geotechnische Messungen

Das Messprogramm der geologischen Messungen umfasst geodätische Überwachungsmessungen der Verformungen über und unter Tage sowie Extensometer- und Inklinometer-Messungen. Weiters wurden geodätische Überwachungsmessungen für die Gittermasten im Bereich der östlichen Lockergesteinsstrecke, die Bauwerke (Informationsgebäude, Zufahrtsbrücke zur B171), Verkehrsflächen und Kreisverkehrsanlage inkl. Kunstwerk beim Knoten Pitztal und die Autobahnbrücke vor dem West-Portal durchgeführt. Ebenso wurden die bestehenden Portalgebäude während der Bauarbeiten durch geodätische Messungen permanent überwacht.

Tunnelscanner Messungen

Das Messprogramm der Tunnelscanner Vollkokumentation umfasste die abschlagsbezogene Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale. Die Ergebnisse der Messungen wurden dem Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden geliefert.

Beweissicherung 1. Röhre und Portalgebäude

In der 1. Röhre wurde eine vollflächige Zustandsdokumentation inkl. 3D-Modell zur Beweissicherung erstellt. Vorhandene Schäden (Risse, Abplatzungen, Feuchtstellen, etc.) wurden erfasst und in einem datenbankbasierten Tunnelinformationssystem kartiert. Während der Bauausführung wurden in den Portalbereichen weitere Folgemessungen durchgeführt.

Netzkontrollmessungen

Das Messprogramm für die Netzmessungen bestand aus der parallelen Errichtung des untertägigen Festpunktfeldes mit dem Tunnelvortrieb und dessen Kontrolle. Zudem wurde während den Stillstandzeiten zu Ostern und zu Weihnachten das untertägige Festpunktfeld mittels Tunnelhauptkontrollmessungen überprüft und die erforderlichen Korrekturen angebracht.

Bauvermessung

Im Rahmen der Bauvermessung wurden sämtliche Absteckungs- und Kontrollmessungen durchgeführt. Diese Leistungen waren jedoch Inhalt des Auftrages mit der bauausführenden Unternehmung ARGE Tunnel Roppen.

Devil's Slide Tunnel, Pacifica, Kalifornien

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum10/2007
Tunnellängeca. 2.400 lfm vermessene Länge, ca. 14.400 m² vermessene Fläche
Autobahntunnel2 Doppelröhren
LeistungenGeotechnische Messungen, Tunnelscanner-Volldokumentation, Bauvermessung
Kunde/BauherrKiewit Pacific Co.
930 Oddstad Blvd
Pacifica, 94044 CA

Projektbeschreibung

Das Devil's Slide Tunnelprojekt besteht aus zwei jeweils ca. 1.200 Meter langen Doppelröhren und ist Bestandteil des berühmten Highway 1 südlich von San Francisco. Die Tunnel wurden von der Firma Kiewit im Auftrag des kalifornischen Verkehrsministeriums errichtet. Die Tunnel sind Teil eines von massiven Hangrutschungen betroffenen und schon in der Vergangenheit problematischen Streckenabschnittes, der den passenden Namen Teufelsrutsche (devil's slide) trägt.

Die mittels dibit Tunnelscanner gewonnenen Daten wurden als Basis für verschiedene Untersuchungen herangezogen, etwa für die Einhaltung des Ausbruchsprofils, oder um die Beeinträchtigung der Innenschalen durch Spritzbeton zu vermeiden, für die Kontrolle der Spritzbetonstärke, sowie die Ermittlung der Spritzbetongleichmäßigkeit zur Gewährleistung der Abdichtung.  
Das bei Devil's Slide eingesetzte dibit Tunnelscanner System bestand aus einem nach "pulsierender Methode" arbeitendem Laserscanner mit einer Punktauflösung von 5 mm und einer darauf montierten Digitalkamera. Gesteuert wurde das System mittels Toughbook, einem Feld-Notebook, welches mit dem Scanner, der Digitalkamera und dem an der Tunnelwand fixierten Theodoliten kommuniziert. Die Kommunikation zwischen Toughbook und Theodolit funktionierte mittels drahtloser Verbindung. Um die Mobilität zu erleichtern war der Laserscanner fix auf einem Geländewagen (ATV) montiert.

Washington Dulles International Airport, West APM Tunnel, VA - USA

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum02/2006 - 03/2006
Tunnellängeca. 635 lfm Länge und ca. 12.000 m² Fläche
Passagiertunnel4 Röhren
LeistungenZustandsdokumentation der Spritzbetonschale und
Vergleich mit theoretischem Profil
VortriebsartNATM / zyklischer Vortrieb
Kunde/BauherrClark / Shea JV
7500 Old Georgetown, Road Bethesda, 20814
Maryland, Metropolitan Washington, Airports Authority, VA

Projektbeschreibung

Um mit dem stetigen Wachstum der Flugdienstleistungen und der Flugreisen am Washington Dulles Flughafen Schritt zu halten wurde das Dulles Entwicklungsprogramm für ein neues Passagier Transport System genehmigt. Schlüsselprojekt dabei war das "Automated People Mover (APM) System" das den Transport der Passagiere zwischen Hauptterminal und den Terminals im Midfield übernehmen soll. Das System ist mit einer städtischen Schnellbahn vergleichbar und wurde als unterirdisches Tunnelsystem ausgeführt, um den oberirdischen Verkehr nicht zu behindern. Teile des Tunnels wurden mittels NATM Methode hergestellt und die freigelegten Tunnelwände sofort mit Spritzbeton gesichert.
Noch vor der Installation der PVC Abdichtungsmembran wurde mittels dibit Tunnelscanner System Messungen durchgeführt, um eine vollflächige Zustandsdokumentation der neuen Spritzbetonschale zu erstellen.
Diese Bestandsdaten dienten als Basis für

  • die Überprüfung der Tunnelgeometrie mit einer Punktwolkedichte von max. 10x10 mm
    (0,4 x 0,4 inch)
  • die Darstellung der aktuellen Ausbruchdimension, inklusive Abweichungen zur geplanten
    (theoretischen) Dimension
  • die Kontrolle der Ebenmäßigkeit des Spritzbeton vor Einbau des Abdichtungssystems
  • die Ermittlung der Spritzbetondicke und Volumenberechnungen von Spritzbeton.

Die dibit Lieferung beinhaltete ein vollflächig georeferenziertes 3D Modell des Tunnels mit hochauflösenden Orthofotos, Querschnitte der bestehenden Tunnelinnenschale, Punktwolke und Reports über Innenschalenstärke und Spritzbetonmenge.

Löstchbergbasistunnel - Projekt II, Schweiz

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum2004 bis 2006
Eißenbahntunnelca. 49.600 lfm
Vermessene Flächeca. 1.500.000 m²
LeistungenErfassung der Bauteilgeometrie und Oberfläche
Vermessung Tunnelinnenschale
Rissdokumentation
Kunde/BauherrBLS AlpTransit AG
Aarestraße 38B
CH-3601 Thun

Projektbeschreibung

Der 35 km lange Lötschberg Basistunnel ist der Kern der Lötschberg Linie. Im Rahmen des ALP Transit Projektes erfassten wir für die Abnahme der Tunnelinnenschale die Bauteilgeometrie und Oberfläche und prüften die Einhaltung der Sollvorgaben.

Zu diesem Zweck vermaßen wir die gesamte Tunnelinnenschale (Gewölbe, Bankette und Sohle) vollflächig mit dem dibit Tunnelscanner und werteten entsprechend den vom Auftrgageber vorgegebenen Qualitätskriterien aus. Die Ergebnisdaten liegen in einem Punktraster von 1 x 1 cm vor, die radiale Auflösung beträgt 1mm. Zugleich wurde von uns die Oberfläche des Gewölbes mit hochauflösenden Kameras aufgenommen, damit Abweichungen vom Normalzustand (z.B. Risse) visuell erkannt werden können. Die Ergebnisse der Bauteilprüfung wurden dem Auftraggeber in Form einer Datenbank übergeben.

Arbeitsausführung in Arbeitsgemeinschaft

Löstchbergbasistunnel - Projekt I, Schweiz

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum2001 bis 2005
Eißenbahntunnelca. 35.000 m
Vermessene Flächeca. 1.200.000 m²
LeistungenVollflächige Vermessung der Spritzbetonschale
Kunde/BauherrBLS AlpTransit AG
Aarestraße 38B
CH-3601 Thun

Projektbeschreibung

Der 35 km lange Lötschberg Basistunnel ist der Kern der Lötschberg Linie. Der Auftraggeber BLS AlpTransit erwartet vom Bauwerk eine Lebensdauer von 100 Jahren. Deshalb werden höchste Qualitätsansprüche an die Tunnelabdichtung gestellt.

In umfangreichen Tests wurden vom Auftraggeber jene Einflüsse identifiziert, welche die Lebensdauer der Tunnelabdichtung maßgeblich beeinflussen. Ein wesentliches Kriterium ist demnach die Welligkeit des Spritzbetonuntergrundes. Die BLS AlpTransit beauftragte uns deshalb vor dem Einbau der Tunnelabdichtung die gesamte Spritzbetonschale des Tunnels vollflächig zu vermessen und hinsichtlich Profilhaltigkeit und Welligkeit auszuwerten.

Arbeitsausführung in Arbeitsgemeinschaft.

Mission Valley SDSU Tunnel - USA

Projektbezogene Daten

Ausführungszeitraum09/2002 bis 05/2003
Eißenbahntunnelca. 3 x 350 m
Vermessene Flächeca. 23.000 m²
LeistungenVollflächige Bestandsaufnahme der Spritzbetonschale
Vermessung der Innenschalenstärke
Kunde/BauherrWashington Infrastructure
Services Inc, San Diego

Projektbeschreibung

Die San Diego State University ist heute an eine neue S-Bahn Strecke angebunden. Im Zuge dieses Projektes wurde 2005 ein ca. 350 m langer Tunnel entsprechend der Neuen Österreichischen Tunnelbauweise (NATM) auf dem Campus der Universität errichtet.

Vor dem Einbau der Spritzbetoninnenschale forderte der Auftraggeber eine vollflächige Bestandsaufnahme der Spritzbetonschale und des Isolierträgers. Mit dem dibit Tunnelscanner nahmen wir die Spritzbetonschale und den Isolierträger vollflächig auf und werteten auf Unterprofile aus. Spritzbetonstellen mit Unterprofil profilierten wir noch vor dem Auftrag des Isolierträgers nach. Die Aufnahme des Isolierträgers diente als hervorragender Nachweis, dass die Sollgeometrie eingehalten wurden.

Nach dem Einbau der Spritzbetoninnenschale erbrachten wir mit einer weiteren Aufnahme den Nachweis für die Einhaltung der geforderten Innenschalenstärke und ermittelten die eingebaute Spritzbetonmenge.

TYPO3 Agentur Tirol