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Sanierung

Alter Schlüchterner Tunnel, Deutschland

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt7/2011 - 4/2013
Tunnellänge3635 lfm
LeistungenBauvermessung, Geotechnische Messung, Tunnelscanner
Kunde / Bauherr

BeMo Tunnelling GmbH
Fürholzener Strasse 12-14
D-85386 Eching
Deutschland

Projektbeschreibung

Der Schlüchterner Tunnel, auch Distelrasentunnel ist ein Eisenbahntunnel an der Kinzigtalbahn, Strecke Frankfurt am Main-Fulda.
Im Prinzip besteht der 1914 in Betrieb genommene Eisenbahntunnel aus einem Ziegelmauerwerk, das in der Form eines Hufeisens auf Buntsandstein steht. Der Tunnel erhielt eine neue feste Fahrbahn mit einem höheren Aufbau. Deshalb, und weil es aus statischen Gründen nötig war, wurde ein richtiger Sohlschluss errichtet. Statt durch ein „Hufeisen“ werden ab 2014 die Züge durch ein „Rohr“ fahren. Seit Sommer 2011 ist die BeMo Tunnelling GmbH mit der Sanierung des alten Schlüchterner Tunnels beschäftigt. Inzwischen wurde der gesamte Tunnel mit einer bis zu 30 Zentimeter starken Schicht Spritzbeton gesichert. Gleichzeitig wurde mit der Tieferlegung der Sohle begonnen.
Das Mess-System dibit Tunnelscanner LSC 4200-MR wurde zur Kontrolle der Spritzbetonschale des Alten Schlüchterner Tunnels und seiner Querschläge herangezogen. Wegen der vergleichsweisen Enge der Tunnelröhre und wegen rauhen Untergrundes wurde das Messsystem auf ein Offroad - Fahrzeug montiert. Die Anwendung umfaßt vollflächige geometrischen und visuellen Aufnahme und Abbildung der Tunneloberfläche, Qualitätsprüfung (Welligkeit), Volumsberechnung, etc.
Für die Durchführung der Bauvermessung und der geotechnischen Messungen die zur Beobachtung der Verformung und Bewegung des Berges durchgeführt wurden, wurde für die Baustelle 'Alter Schlüchterner Tunnel' der Theodolit 1201 eingesetzt.
 

Tunnelkette Klagenfurt, Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt2/2011
Aufzunehmende Längegesamt 5.650 lfm
AutobahnTK Nordumfahrung Klagenfurt mit 4 Tunnel
LeistungenTunnelscanneraufnahmen
Kunde / BauherrASFINAG Baumanagement GmbH

Projektbeschreibung

Für die Sanierung der Tunnelkette Nordumfahrung Klagenfurt soll auch der bauliche Brandschutz in den Tunnels vorgesehen werden. Daher wird die Oberfläche der Tunnelinnenschale mittels Tunnelscanner aufgenommen, wodurch einerseits die derzeitige Tunnelgeometrie abgeleitet werden soll und andererseits der Platz für den baulichen Brandschutz unter Einhaltung des Lichtraumprofils ermittelt werden soll.  Als Regelprofil für die Überprüfung baulicher Brandschutz soll daher auch der zulässige Lichtraum herangezogen werden.
Die gegenständliche Maßnahme umfasst im Wesentlichen die kombinierte geometrische und visuelle Bestandsaufnahme der Tunnelinnenschale  mittels Tunnelscanner (inkl.Fahrbahnerfassung) in den Tunnels der Nordumfahrung Klagenfurt.
Vom AG wird eine halbseitige Straßensperre, inkl. der nötigen Sicherheitsvorkehrungen, für die Dauer der Arbeiten errichtet.  Eine Totalsperre ist aufgrund der Wahrung des Verkehrsflusses nicht möglich.

Aufgabenbeschreibung

  • Aufnahme der Tunnelgeometrie mittels Tunnelscanner
  • Darstellung des verbleibenden Raumes zwischen zulässigem

    Lichtraumprofil und tatsächlicher Tunnelinnenschale

  • Berechnung der tatsächlichen Fahrbahnachse
  • Auswertung der Ergebnisse als Flächenplot sowie Profilplot

Wolfsbergtunnel, Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt9/2009 - 1/2011, in Arbeitsgemeinschaft mit VSP
Aufzunehmende Länge765 lfm
Vermessene Fläche6x 20.500 m²
LeistungenBetreuung des Festpunktfeldes, Geodätische Verformungsmessungen, Tunnelscanneraufnahmen aller Bauphasen, Hauptkontroll-/Netzmessung, Bauvermessung
Kunde / BauherrASFINAG
Bau Management GmbH
Fuchsenfeldweg 71
A-8074 Graz / Raaba

Projektbeschreibung

Die funktionslose Gewölbeabdichtung der 35 Jahre alten Weströhre wurde ebenso wie die durch Risse und Brüche geprägte Fahrbahn saniert. Es wurde ein Abtrag der bestehenden Innenschale mit anschließendem Abdichtungseinbau und Wiederaufbau der Schale durchgeführt. Die Sanierung der Fahrbahn, der Fahrbahnentwässerung, der Gehwege sowie der darin liegenden Feuerlöschleitungen bestand aus Abtrag und Neubau. Baulich wurden zusätzliche Notruf- und Feuerlöschnischen im Tunnel installiert.
Das Ziel des Projektes: Beide Tunnelröhren sollen generalsaniert und auf den „Letztstand“ der betriebs- und sicherheitstechnischen Ausrüstung gebracht werden. Für die Abtrags- und Herstellungsarbeiten wurde ein geotechnisches Messprogramm baubegleitend durchgeführt.
Die geodätischen Überwachungsmessungen der Verformungen über- und unter Tage wurden in regelmäßigen Abständen für die gesamte Tunnelröhre durchgeführt. Im Anschluss wurden die Ergebnisse vor Ort ausgewertet, die Verformungskurven grafisch dargestellt und die Ergebnisse dem Auftraggeber übermittelt.
Das Messprogramm der Tunnelscanner Volldokumentation umfasste die vollflächige Bestandsdokumentation vor Beginn der Sanierung, die abschlagsbezogene Aufnahme des Rohausbruchs, des Spritzbetons, des Isolierträgers und der Innenschale sowie eine vollflächige Abschlussdokumentation vor der Verkehrsfreigabe des Tunnels. Während der Sanierung wurden neben der unmittelbaren Ergebnisanalyse im Tunnel die Ergebnisdarstellung dem Auftraggeber innerhalb von 24 Stunden übermittelt.
Das Messprogramm für die Netzmessungen bestand aus Kontrolle, Ergänzung und Wartung des untertägigen Festpunktfeldes. Zudem wurde in regelmäßigen Abständen das untertägige Festpunktfeld mittels Tunnelhauptkontrollmessungen überprüft und die erforderlichen Korrekturen angebracht.
Im Rahmen der ergänzenden Bauvermessung wurden Absteckungs- und Kontrollmessungen des Schalwagens und des Tunnelbauwerkes durchgeführt. Diese Leistungen wurden jedoch für die Bauunternehmung erbracht.

Arlberg Eisenbahntunnel, Österreich

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt5/2005 - 12/2007
Aufzunehmende Längeca. 3x 10.972 lfm
Vermessene Flächeca. 590.000 m²
LeistungenBestandsaufnahme der Innenschale, Lichtprofilauswertung, Bestandsaufnahme nach Sanierung
Kunde / BauherrÖBB - Infrastruktur Bau AG
Langen am Arlberg
6754 Klösterle

Projektbeschreibung

Im Zuge der sicherheitstechnischen Nachrüstung des 100 Jahre alten Arlberg Eisenbahntunnels wird auch das Tunnelprofil aufgeweitet, damit Züge mit größerem Lichtraumprofil den Tunnel befahren können.
Um die Stabilität des alten Tunnelmauerwerks nicht unnötig zu schwächen sind die Abtragsarbeiten nur auf das absolut notwendige Ausmaß zu beschränken. Es ist die Aufgabe des Planers das bestehende Lichtraumprofil so optimal als möglich auszunützen indem die Gleisachsen soweit als möglich verschoben bzw. abgesenkt werden. Als Grundlage für diese Optimierungsaufgabe wird dem Planer eine Tunnelscanneraufnahme der bestehenden Tunnelinnenschale zur Verfügung gestellt der daraus Abtragspläne für den Bauunternehmer erstellt.
In den bereits vor mehreren Jahren mit Spritzbeton sanierten Bereichen erfolgt nach Abtrag der alten Spritzbetoninnenschale eine weitere Bestandaufnahme als Planungsgrundlage für die weiteren Abtragsarbeiten und für die Ermittlung der Abtragsmassen.
Nach erfolgtem Abtrag der Unterprofilstellen und Einbau der neuen Spritzbetonschale erfolgt vor der Gleisfreigabe eine abschließende Tunnelscanneraufnahme zur Prüfung der Einhaltung des Lichtraumprofils und zur Dokumentation der ausgeführten Arbeiten

Sanierung Weehawken Tunnel, North Bergen, NJ-USA

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt6/2003
Aufgenommene Längeca. 325 lfm
Aufgenommene Flächeca. 6.500 m²
Stadtbahn Tunnel1 Röhre, zweigleisig
LeistungenBestandsaufnahme Spritzbeton, Volumsberechnung für Sanierung Spritzbeton
Kunde / BauherrFrontier Kemper/SHEA/BUM JV
4925 Tonnelle Avenue
North Bergen, 07047 NJ
New Jersey Transit

Projektbeschreibung

Der Weehawken Tunnel wurde im Jahre 1881 gebaut. Die Gesamtlänge beträgt 1.275 Meter. Etwa 70% des Tunnels war roh in Stein gehauen und und ohne Versorgungseinrichtungen. Wasser und Eis haben sowohl die befestigte als auch die unbefestigten Abschnitte des Tunnels in Mitleidenschaft gezogen. Die New Jersey Transit Authority beschloss eine komplette Sanierung des Tunnels und die Errichtung eines großen Untergrundbahnhofs in der Mitte des Tunnels
Die FKSB JV engagierte Dibit USA, Inc. um ausgewählte Tunnelabschnitte zu scannen und eine detailierte Dokumentation des gegenwärtigen Tunnelprofils vorzubereiten. Die zu scannenden Abschnitte wiesen starke Überprofile auf und wurden durch Ausbaubögen und Spritzbeton verstärkt. In diesen Bereichen waren Volumina des aufzubringenden Spritzbetons, die durch Vergleich zwischen ausgebrochenem, gescannten Fels und theoretischer Spritzbetonlage berechnet wurden, gefordert. Die dem Auftraggeber übermittelten Ergebnisse bestanden aus Höhenschichtenmodellen, Tunnelprofilen und 3D-Modellen.

Tunnel de Glion, Schweiz

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt4/2004
Aufzunehmende Längeca. 1.370 m
Vermessene Flächeca. 27.400 m²
LeistungenBestandsaufnahme, Berechnung Abtragsvolumen, Ermittlung Abtragsfläche, Berechnung Innenschalenbeton
Kunde / BauherrGeoconseils SA
CH 2012 Avenier

Projektbeschreibung

Der Tunnel de Glion, besteht aus zwei Röhren ("Lac" und "Montagne"). Diese sind 2-spurige Autobahntunnels der Schweizer Nationalstraße 9. Zum Zeitpunkt der durchgeführten Arbeiten waren dies ca. 30 Jahre alt. Bedingt durch Alterungserscheinungen mussten die bestehende Betonvorsatzschale und die Zwischendecke entfernt werden. Das neue Lüftungskonzept sah eine Längslüftung des Tunnels vor, weshalb ein Neubau der Vorsatzschale und der Zwischendecke nicht mehr erforderlich war.
Der Tunnel wurde auf die gesamte Länge neu abgedichtet und anstatt der Vorsatzschale wurde eine neue Innenschale eingebaut. Um die Fräsarbeiten an der alten Innenschale zu minimieren und die Innenschalengeometrie des neuen Gewölbes zu optimieren wurde vom Bauherrn eine vollflächige Tunnelscanner-Aufnahme angeordnet. Diese wurde während der Sanierungsarbeiten nach dem Abbruch von Zwischendecke und Vorsatzschale und vor dem Beginn der Betonierarbeiten durchgeführt.
Aus den so gewonnen Daten der Tunneloberfläche wurde eine optimierte Achse berechnet. Während der Arbeiten wurden in regelmäßigen Abständen optische 3D-Verformungsmessungen zur Bauwerksüberwachung durchgeführt. Die Bauzeit erstreckte sich über ca. 7 Monate für jede Röhre.

TYPO3 Agentur Tirol