BART-Powell Tunnel San Francisco

Projektbezogene Daten

Projekt durchgeführt 04/2011
Tunnellänge 2x 100 lfm
Bauwerk U - Bahntunnel: 2x eingleisig
Leistungen Tunnelscanner, Bestandsaufnahme, Zustandsdokumentation
Kunde / Bauherr ARGE PB Telamon
303 Second Street, Suite 77 North,
San Francisco, California 94107
USA

Projektbeschreibung

Die Bay Area Rapid Transit (BART) Linien sind ein U-Bahn ähnliches Nahverkehrssystem welches seit 40 Jahren besteht und die größten Orte in der Bucht von San Francisco miteinander verbindet. Für die vollflächige Bestandsaufnahme zweier 100 m langen Streckenabschnitte an der Stammstrecke von San Francisco an der U-Bahn Kreuzung Market Street wurde der Laserscanner dibit LSC 4200-MRF eingesetzt.
Die Tunnelinnenschalen bestehen auf der gesamten gemessenen Länge aus Stahl mit Stahlflansche, wodurch die stationären Messplätze auf etwa alle 2 m minimiert werden mussten um Schatteneffekte zu vermeiden. Die Messzeit pro Tunnel betrug 4 - 5 Stunden und wurde um Stehzeiten zu verhindern, in den betriebsfreien Zeitfenstern nach Mitternacht durchgeführt.

Der Kunde wurde nach erfolgter Aufnahme mit den ausgewerteten Daten beliefert. Dabei wurde die von allen Schattenbereichen bereinigte Punktwolke in die Projektauswertung eingebunden. Weiters wurden dem Kunden folgende Ergebnisse der Tunnelscanneraufnahmen als Plots, Karten und digitalen 3D-texturierten Punktwolken zur Verfügung gestellt:

  • Farbtexturiertes 3D-Modell - digitale Inspektion der Tunnel mittels dibit 3D-Viewer.
  • Softwarelizenz
  • Höhenschichtendarstellungen
  • Orthobilder
  • Querprofile
  • AutoCAD Querprofile
  • AutoCAD Punktwolken

 

Projektbezogene Daten Folgemessung

Projekt durchgeführt 02/2020 - 10/2020
Tunnellänge 40,230 m
Bauwerk U - Bahntunnel: 2x eingleisig
Leistungen Inspektion, Beweissicherung
Kunde / Bauherr

Bay Area Rapid Transportation "BART"
Gall Zeidler
HNTB

Projektbeschreibung Folgemessung

Ziel dieses Projektes war die detaillierte, digitale Aufnahme von über 40 km U-Bahntunnel mittels Tunnelscanner als Grundlage für Inspektionen der Tunneloberfläche. Zur Durchführung der Tunnelscans wurde das dibit Hochgeschwindigkeitssystem auf ein von BART zur Verfügung gestelltes Schienenfahrzeug montiert.
Die Aufnahmen der verschiedenen Tunnel erfolgten jeweils in der Nacht während kurzer Wartungssperren der Gleise mit Geschwindigkeiten von ca. 80 km/h. Dabei wurden für 270° der Tunneloberfläche (gesamtes Tunnelgewölbe) Geometrie- und Fotodaten mit Hilfe von Laserscanner und Industriekameras aufgenommen. Die aufgenommenen Messdaten wurden anschließend im lokalen Koordinatensystem verortet und zur tatsächlichen Gleisachse und Stationierung referenziert. Die Dibit8 Viewer und Analyse Software ermöglichte dann die genaue Kartierung sämtlicher Fehlstellen an der Tunneloberfläche. Entsprechend einer vorgegebenen Kategorisierung wurden Risse bis zu 0.3 mm, Abplatzungen, Wassereintritte und Versinterungen aufgenommen. Weiters wurden sämtliche Tunnelelemente und -einbauten, wie Blockfugen, Lampen, Nischen, Lüfter, etc. eingezeichnet. Die kartierten Elemente wurden in Form von Objektlisten mit Koordinaten zu jedem Element und als Orthofotoplots an den Kunden übergeben.